Vitamin C, Ascorbinsäure, Vitamin D, Vitamin D3, Vitamin E,

MAREPEDIA | NÄHRSTOFFLEHRE

Der vorliegende Produktekatalog soll eine kleine Einführung in die Nährstofflehre geben und einen Überblick über die Wirkungen und Nützlichkeit der solubilisierten Wirkstoffe bieten.

Diese Angaben verstehen sich als Orientierungshilfen, welche von verschiedenen Experten erarbeitet wurden und einen möglichen Ansatz aufzeigen. Die Dokumente erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sind als unverbindliche Empfehlungen anzusehen und werden laufend weiterentwickelt.

Grundlagen: In diesem Dossier sind Publikationen, die von verschiedenen Quellen zusammengetragen wurden, enthalten. Nur grundlegende Themen werden behandelt und eine Gesundheit relevante Anleitung kann nicht in Anspruch genommen werden.

Mikro- und Makronährstoffe

Der menschliche Körper benötigt Nährstoffe zum Leben, da sie unterschiedliche Funktionen im Organismus erfüllen. Diese werden in zwei Gruppen unterteilt: Mikro- und Makronährstoffe.
Makronährstoffe braucht der Körper in verhältnismässig grossen Mengen, denn sie liefern dem Organismus lebensnotwendige Energie wie Kohlenhydrate, Eiweisse und Fette.
Mikronährstoffe liefern dem Körper keine Energie, dennoch sind sie für den Organismus lebenswichtige Stoffe für eine optimale Gesundheit. Mikronährstoffe werden nur in kleinen Mengen benötigt, damit der gesamte Stoffwechsel samt Immunsystem funktioniert. Sie sind wichtig für katabole und anabole Reaktionen im Körper. Sie sorgen für Zellwachstum und -entwicklung, ermöglichen Zell- und Gewebeerneuerungen (Haut, Knochen, Muskulatur, Blutkörperchen, Nervenreizleitung), steuern Abwehr- und Reparaturvorgänge und sind an der Bildung von Sekreten und Botenstoffen im Organismus beteiligt. Es werden vier Gruppen von Mikronährstoffen unterschieden:

  • Vitamine
    • Fettlöslich
    • Wasserlöslich
  • Mineralstoffe
  • Proteinogene Aminosäuren
    • Essentielle
    • Semi-essentielle
  • Omega-Fettsäuren

Der Organismus kann diese lebensnotwendigen Nährstoffe nicht selbst oder nur ungenügend produzieren, weshalb sie über Nahrung aufgenommen werden müssen. Nahrungsergänzungsmittel helfen dabei, den Körper mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen und können zum Erhalt und zur Optimierung der Gesundheit und der Lebensqualität beitragen.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Im Gegensatz zu den primären Bestandteilen von Pflanzen, wie Kohlenhydrate, Proteine und Fette, kommen sekundäre Pflanzenstoffe nur in sehr geringen Mengen vor. Ihre Substanzen sind chemisch sehr unterschiedlich und variiert von Pflanze zu Pflanze. Sekundär bedeutet, dass die Pflanze die Substanzen weder für den Energiestoffwechsel noch zum Zellaufbau benötigt, trotzdem sind sie für den pflanzlichen Organismus lebenswichtig. Sie dienen der Pflanze nicht nur als Abwehrstoff gegenüber Schädlingen sondern auch als Geschmacks-, Duft- und Farbstoff. In Bezug auf den Menschen erfüllen sekundäre Pflanzenstoffe wichtige Schutzfunktionen und gesundheitsfördernde Wirkungen.
Mögliche unerwünschte Nebenwirkungen auf den Menschen treten nur bei übermässiger Supplementierung auf. Über die Nahrung können solch grosse und schädliche Mengen nicht aufgenommen werden.

Um eine Übersicht über die Eigenschaften und Wirkungen bestimmter Nährstoffe zu bieten, werden diese in 8 unterschiedliche Gruppen eingeteilt:

Fettlösliche Vitamine: Vitamin A, D3, E, K2

Fettlösliche Vitamine werden vom Darm gemeinsam mit Fetten absorbiert. Der Körper kann fettlösliche Vitamine in grossen Mengen an verschiedenen Orten speichern. Wichtige Vitaminspeicher sind die Leber und das Fettgewebe. Die Funktion fettlöslicher Vitamine besteht darin, die Herstellung bestimmter Proteine anzuregen.

Wasserlösliche Vitamine: Vitamin B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9, B12, C

Wasserlösliche Vitamine können nicht im Körper gespeichert werden, weshalb sie kontinuierlich über die Nahrung zugeführt werden müssen. Der Grossteil der wasserlöslichen Vitamine benötigt der Körper zur Bildung von Co-Enzymen. Ausgeschieden werden wasserlösliche Vitamine über die Niere.

Essentielle Aminosäuren: Valin, Methionin, Leucin, Isoleucin, Phenylalanin, Tryptophan, Threonin, Lysin, Histidin

Diese 9 Aminosäuren sind L-α-Aminosäuren. Sie sind essentiell, weil der Organismus sie zum Überleben braucht, jedoch nicht selbst produzieren kann. Deshalb müssen sie über Nahrung aufgenommen werden.

Semi-essentielle Aminosäuren: Alanin, Arginin, Asparagin, Asparaginsäure, Cystein, Glutamin, Glutaminsäure, Glycin, Prolin, Serin, Tyrosin

Nicht-essentielle Aminosäuren sind Proteinbausteine, die der Körper selbst produzieren kann. Sie müssen nur in bestimmten Situationen zusätzlich mit der Nahrung aufgenommen werden, beispielsweise während des Wachstums oder nach schweren Verletzungen.

Antioxidantien, Radikalfänger

Antioxidantien schützen den Organismus vor „freien Radikalen“ beziehungsweise oxidativer Stress. Freie Radikale werden zum einen vom Körper selbst während verschiedener Stoffwechselprozesse gebildet, zum anderen entstehen sie durch schädliche äussere Einflüsse wie Zigarettenrauch, Umweltgifte oder UV-Strahlung.

Stärkung Immunsystem

Der Wirkstoff übt einen positiven Effekt auf die körpereigene Abwehr aus.

Senkung des Krebsrisikos

Neue Studien zeigen, dass bestimmte Wirkstoffe eine krebshemmende Wirkung aufzeigen.

Entzündungshemmende Wirkung

Der Organismus reagiert auf schädliche Reize mit Entzündungen, die sich durch Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz und funktionelle Einschränkung äussert. Dafür gibt es unterschiedliche Ursachen: physikalische Reize, mechanische Reize (Verletzungen), thermische Reize (Wärme, Kälte), Strahlung (UV, Infrarot), chemische Reize, Allergene und Autoallergene oder Krankheitserreger (Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten).

Vitamine

Vitamine liefern dem Organismus essentielle Stoffe, die der Stoffwechsel des menschlichen Körpers nicht ausreichend synthetisieren kann. Deshalb müssen sie durch Nahrung aufgenommen werden. Vitamine schützen den Organismus vor Erkrankungen und regulieren dessen Stoffwechselvorgänge. Sie kommen sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Lebensmitteln in unterschiedlichen Mengen vor. Vitamine werden in fett- und wasserlösliche Gruppen unterteilt. Sie unterscheiden sich darin, wie sie im Körper aufgenommen, transportiert, gespeichert und ausgeschieden werden.

Vitaminmangel kann zu Müdigkeit, Reizbarkeit, Schlafstörungen und Nervosität führen. Langfristig können chronisch degenerative Erkrankungen wie Krebs, Osteoporose oder psychische Probleme auftreten.

Vitamin A (Retinol)

Vitamin A ist eines der wichtigsten Stoffe, um unsere Körperfunktionen zu erhalten. Neben pflanzlichen sind es tierische Produkte, vor allem Leber, die zur Vitamin A Versorgung beitragen.

  • unterstützt Immunabwehr
  • positiver Einfluss auf das Sehvermögen
  • fördert Zellwachstum
  • Aufbau und Schutz der Haut und Schleimhäute
  • positiver Einfluss auf Zähne, Zahnfleisch, Haare
  • kurbelt Hormonstoffwechsel an

Beta-Carotin

Beta-Carotin, auch Provitamin A genannt, ist ein sekundärer Pflanzenstoff aus der Familie der Carotinoide. Carotinoide sind für die Farben rot, gelb und orange in den Lebensmitteln zuständig. Diese Naturfarbstoffe, die in Obst und Gemüse enthalten sind, werden im Körper zu Vitamin A umgewandelt.

  • Antioxidans: schützt Augen, Haut, Lunge, DNA vor freien Radikalen
  • unterstützt Immunabwehr
  • reduziert Oxidationsprozesse
  • reguliert das Zellwachstum

Werden Carotinoide in grossen Mengen konsumiert, kann dies zu Ikterus (Gelbsucht), reversiblen Leberfunktionsstörungen und erhöhtem Lungenkrebsrisiko bei Rauchern führen.

Lutein

Lutein ist beim Menschen im sogenannten gelben Fleck (Makula) im Auge vorhanden.

  • Antioxidans
  • verlangsamt altersbedingte Makuladegeneration (AMD), Schutz der Macula lutea
  • Vorbeugung Sehverlust
  • Erhalt der Sehfähigkeit im Alter

Cryptoxanthin

Das Cryptoxanthin ist ein natürliches Pigment, das man in bestimmten Früchten und Gemüse vorfindet, wie beispielsweise in der Mandarine, Orange oder Papaya. Es ist eine Vorstufe von Vitamin A.

  • Antioxidans
  • Bildung Vitamin A

Lycopin

Lycopin ist wichtig bei der Radikalabwehr in männlichen Keimdrüsen.

  • hochwirksames Antioxidans
  • Risikosenkung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs (v.a. Prostatakrebs), Diabetes mellitus, Osteoporose
  • Vorbeugung Unfruchtbarkeit
  • Senkung Cholesterinspiegel
  • Verbesserung Zellenkommunikation untereinander à Einfluss auf Zellwachstum

Zeaxanthin

Zeaxanthin ist ein dem Lutein sehr ähnliches Molekül. Beide Stoffe sind vor allem im sogenannten gelben Fleck (Makula) im menschlichen Auge vertreten.

  • Antioxidans
  • verlangsamt altersbedingte Makuladegeneration (AMD) durch Schutz der Macula lutea
  • Vorbeugung Sehverlust
  • Erhalt der Sehfähigkeit im Alter

Vitamin B1 (Thiamin)

Vitamin B1 wird auch als Stimmungs-, Nerven- oder als „gute Laune“- Vitamin bezeichnet.

  • wichtig für die Funktion des Nervensystems («Stimmungsvitamin»)
  • wichtig bei der Energiegewinnung aus Kohlenhydraten
  • wichtig bei der Nervenerregung
  • wichtig beim Aufbau von Nervenbotenstoffen (Neurotransmittern)
  • unterstützt Energiestoffwechsel
  • unterstützt Herzgesundheit

Vitamin B2 (Riboflavin)

Riboflavin ist an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt und für die Eiweisse in der Augenlinse wichtig. Es wird auch «Wachstumsvitamin» genannt.

  • reguliert Energiehaushalt der Zellen
  • unterstützt den Aufbau von Haut, Haaren, Nägeln
  • positiver Einfluss auf Sehschärfe, Fitness, allg. Wachstumsprozesse

Vitamin B3 (Niacin)

Niacin ist am Energiestoffwechsel und an der Zellteilung des Körpers beteiligt. Genau genommen ist Niacin kein einzelnes Vitamin, sondern steht für Nicotinsäure und Nicotinamid.

  • reguliert Energiegewinnung des Organismus
  • beteiligt am Auf- und Umbau von Proteinen, Fetten, Kohlenhydraten
  • Regeneration von Haut, Muskeln, Nerven, DNA

Vitamin B5 (Pantothensäure)

Pantothensäure nimmt Einfluss an über 100 Stoffwechselvorgängen:

  • Auf- und Abbau von Fetten, Kohlenhydraten und Proteinen
  • Bildung von Hormonen, Cholesterin, Vit. D, Nervenbotenstoffen (Neurotransmittern)
  • sorgt für schöne Haut und festes Bindegewebe
  • fördert Funktionsabläufe des Nervensystems
  • steuert die Durchblutung
  • schützt die Schleimhäute
  • begünstigt Haarwachstum

Vitamin B6 (Pyridoxin)

Vitamin B6 steht für die Wirkstoffe Pyridoxin, Pyridoxamin und Pyridoxal. Ein Mangel an Vitamin B6 äussert sich durch Haut- und Schleimhautentzündungen. Auch Magen-Darm-Beschwerden sowie depressive Verstimmungen und Schlafstörungen können vorkommen.

  • ist beteiligt am Auf- und Abbau von Eiweissen
  • zentrale Rolle im Aminosäurestoffwechsel
  • wichtig für Nerven- und Immunsystem
  • wichtig für die Blutbildung (Synthese von Hämoglobin)
  • wichtig für die Entgiftung des Stoffwechselprodukts Homocystein

Bei übermässigem Konsum können bei empfindlichen Menschen Magen-Darm-Beschwerden, Unruhe und erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut auftreten.

Vitamin B7 / H (Biotin)

Biotin unterstützt zahlreiche Stoffwechselprozesse und beeinflusst das Nervensystem.

  • zentrale Rolle bei Energiegewinnung aus Kohlenhydraten und Fetten
  • zentrale Rolle bei Synthese und Abbau von Fettsäuren
  • reguliert Blutzuckerspiegel
  • fördert den Schwefeleinbau in Haare und Nägel
  • fördert eine gute Struktur und Wachstum von Haut, Haaren, Nägel
  • fördert Wachstum von Blutzellen, Talgdrüsen, Nervengewebe

Vitamin B9 (Folsäure)

Folsäure spielt eine wichtige Rolle für Wachstum und Entwicklung, weshalb es besonders in der Schwangerschaft wichtig ist.

  • Aufbau DNA
  • wichtig für Zellteilung und -wachstum
  • wichtig für Blutbildung und Nervenstoffwechsel
  • Entgiftung von Homocystein
  • gute Qualität der Spermatozoen
  • unterstützt Produktion von Antikörpern
  • unterstützt Wachstum von Haaren und Nägel

Vitamin B12 (Cobalamin)

Der Körper kann Cobalamin über mehrere Jahre in der Leber speichern. Es ist unter anderem für die Bildung roter Blutkörperchen wichtig.

  • Aufbau DNA
  • fördert/steuert die Zellteilung, Bildung roter Blutkörperchen, Bau von Nervenfasern
  • durch Folsäure aktiviert, hilft es zur Entgiftung von Homocystein
  • unterstützt Konzentrationsfähigkeit
  • führt zu positiver Lebenseinstellung, Optimismus, Lebensfreude (Antidepressiva)

Vitamin C (Ascorbinsäure)

Vitamin C ist ein «Allrounder», von dem der gesamte Stoffwechsel profitiert.

  • Antioxidans: schützt Zellen vor freien Radikalen und «oxidativem Stress»
  • unterstützt Immunabwehr
  • wichtig für den Aufbau von Hormonen, Nervenbotenstoffen, Bindegewebe, Knochen
  • wichtig für die Entgiftung, Gefässabdichtung, Wundheilung, Eisenaufnahme
  • positiver Effekt auf Blutgefässe, Zahnfleisch, Haut, Augen, Nerven
  • positiver Effekt auf die Stimmungslage, Schlaf, Konzentration

Vitamin D3 (Cholecalciferol)

Vitamin D ist wichtig für den Calcium-Stoffwechsel, was sich direkt auf den Knochenaufbau, Aufbau und Erhalt der Zähne und auch der Funktionalität des Nerven- und Muskelsystems auswirkt.

  • unterdrückt die Nebenschilddrüsenfunktion
  • Steuerung des Phosphatstoffwechsels, Zellwachstums, der Insulinausschüttung der Beta-Zellen des Pankreas
  • Krebs unterdrückende Eigenschaften (Förderung Zellreifung und -differenzierung, Einleitung Apoptose bei geschädigten Zellen)

Vitamin E (Tocopherol)

Der Begriff Vitamin E umfasst verschiedene Antioxidantien, die den Organismus vor freien Radikalen schützen. Dieses essentielle Vitamin kann nicht vom Körper produziert werden. Symptome für einen Vitamin E Mangel sind Verdauungsstörungen, Konzentrationsschwäche, erhöhte Infektanfälligkeit sowie Muskulaturabbau.

  • hochwirksames Antioxidans
  • unterstützt Immunabwehr
  • entzündungshemmend
  • beugt Ablagerungen in Blutgefässen vor
  • neuroprotektiver Effekt (optimale Entwicklung und Aufrechterhaltung des Nervensystems und der Skelettmuskulatur)
  • Schutz mehrfach ungesättigter Fettsäuren in der Zellmembran vor Oxidation
  • Schutz der DNA und Blutfette (Lipidfraktionen wie LDL, HDL) vor freien Radikalen

Krebs unterdrückende Eigenschaften (Hemmung der Nitrosaminbildung, Einleitung Apoptose bei geschädigten Zellen)

Vitamin K2 (Menaquinone 7)

Die Hauptaufgabe von Vitamin K2 ist, dass das Calcium nicht im Blut verweilt, sondern in die Knochen eingelagert wird. Das bedeutet, es verhindert Arterienverkalkung (Arteriosklerose) während es gleichzeitig brüchige Knochen (Osteoporose) vorbeugt. Der Bedarf an Vitamin K2 steigt mit zunehmendem Alter.

  • Beteiligung an zahlreichen Stoffwechselfunktionen
  • Einfluss auf die Blutgerinnung, Knochen- und Gelenkstoffwechsel
  • Cholesterin senkende Eigenschaften
  • antikanzerogene Eigenschaften

Der Konsum von mehr als 250mcg/Tag kann einen negativen Einfluss auf die Wirkmechanismen von Blutverdünnungs-Medikamenten haben.

Vitaminähnliche Mikronährstoffe

Nebst den »klassischen« Vitaminen gibt es noch weitere zahlreiche gesundheitsfördernde Substanzen. Sie haben wichtige physiologische (vitaminähnliche) Funktionen und können teilweise vom Körper selbst hergestellt werden.

L-Carnitin

Die essentiellen Aminosäuren Methionin und Lysin verbinden sich zu einer Eiweissverbindung, dem L-Carnitin. Der menschliche Körper kann L-Carnitin selber produzieren, zur optimalen Versorgung braucht es jedoch eine äussere Zufuhr durch Nahrungsergänzungsmittel. Dies ist nicht nur für Veganer, sondern speziell für Sportler und Leistungssportler sinnvoll.

  • Antioxidans
  • unterstützt Immunabwehr
  • wirkt positiv auf Muskelwachstum, Herz, Leber, Nieren
  • unterstützt Energie- und Fettstoffwechsel sowie den oxidativen Fettsäuren-Abbau
  • im Entgiftungsprozess dient es als Transportmolekül für mittel- und langkettige Fettsäuren sowie als Regulator im Kohlenhydratstoffwechsel
  • allgemein leistungssteigernde Wirkung, wirkt gegen Ermüdung und Erschöpfung

Cholin & Phosphatidycholin (Lecithin)

Cholin und Phosphatidycholin sind Bestandteile von Phospholipiden (strukturgebende Bestandteile aller Zellmembranen).

  • im Gehirn und in den Nerven wird Cholin zu Acetylcholin (wichtigster Neurotransmitter in der Reizübertragung)
  • obligatorischer Bestandteil des Gallensekrets: Cholin emulgiert Nahrungsfette und trägt zum Abtransport von Triglyzeriden (Fetten) aus der Leber bei
  • fördert Entgiftung der Leber bei Alkohol-, Arzneimittel-, Schwermetall-, Umweltbelastungen
  • fördert Gedächtnisleistung

Coenzym NADH Q1 (Nicotinamid Adenin Dinucleotid Hydrid)

NADH kommt in jeder pflanzlichen, tierischen und menschlichen Zelle vor, weshalb es in der täglichen Nahrung aufgenommen wird. Es ist an unzähligen Stoffwechselvorgängen im Organismus beteiligt:

  • starkes Antioxidans
  • unterstützt Immunabwehr
  • erhöht Energie in allen Zellen
  • repariert geschädigte DNA
  • reduziert Cholesterin
  • senkt den Blutdruck, verbessert die Durchblutung
  • erhöht Dopamin und Serotonin
  • lindert Schmerzen

NADH erhöht die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit in herausfordernden Situationen und hilft bei Krankheiten wie Chronischer Müdigkeit (CFS), Depressionen, Parkinson, Multiple Sklerose, Alzheimer, Burnout, Hirnleistungsstörungen, Schlaganfall, Schlafstörungen, ADS und ADHS, Jetlag, Anti-Aging, Krebs, Diabetes Typ II, Wechseljahrbeschwerden, Arthrose, Glaukom (erhöhter Augendruck) oder Macula Degeneration.

Coenzym Q10 (Ubichinon)

Körpereigenes Q10 wird in der Leber synthetisiert mit der Aufgabe, alle Zellen mit Energie zu versorgen. Altersbedingt, durch Alkoholkonsum und Medikamenteneinnahme lässt die körpereigene Produktion von Q10 nach, weshalb die Nahrungsergänzung ab dem 40. Lebensjahr empfohlen wird.

  • Antioxidans: Regenerierung von verbrauchtes/oxidiertes Vitamin E
  • unterstützt Immunabwehr
  • fördert die Stabilisierung von Zellmembranen
  • notwendig für eine normale Herzfunktion, steigert die Abwehrkräfte des Herzgewebes

Spurenelemente

Neben Vitaminen, Kohlenhydraten, Fetten und Eiweissen braucht es auch Spurenelemente zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung. Spurenelemente, auch Mikroelemente genannt, machen einen winzig kleinen Anteil aller Nährstoffe im Organismus aus. Sie sind anorganische Nährstoffe und gehören zu den Mineralstoffen. Sie sind bei der Wirkung spezieller Enzymsysteme von Bedeutung. Erhöhter Bedarf an Spurenelementen tritt besonders in leistungsintensiven Phasen wie Stress, Ausdauersport, Schlafmangel, einseitige Ernährung oder Umweltfaktoren auf. Vegetarier und Veganer sind durch den Fleischverzicht ebenfalls nicht optimal mit allen Spurenelementen versorgt.

Es wird zwischen essentiellen und nicht-essentiellen Spurenelementen unterschieden. Essentielle Spurenelemente sind Eisen, Fluor, Jod, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Zink und Chrom. Nicht-essentielle Spurenelemente sind Arsen, Silizium, Bor, Zinn, Nickel, Lithium, Blei und Vanadium. Sie treten auch im Körper auf, sind aber nicht lebensnotwendig für die Stoffwechselprozesse.

Eisen (II) Bisglycinat, Fumarat, Gluconat

Eisen ist wichtig für die Sauerstoffaufnahme und -speicherung sowie für weitere biochemische Prozesse wie das Zellwachstum und -differenzierung. Chronische Müdigkeit ist ein Anzeichen für Eisenmangel.

  • wichtig für die Blutbildung
  • wichtig für Sauerstoff Transport und Speicherung
  • wichtig für Elektronen Transfer
  • wichtig für Oxidations- und Reduktionsreaktionen im Körper
  • unterstützt die zelluläre Energiegewinnung (Atmungskette)
  • unterstützt die Synthese von Neurotransmittern
  • unterstützt die Bildung ungesättigter Fettsäuren und die DNA-Synthese
  • hilft als Teil von Cytochrom-P-450 bei der Entgiftung von Arzneimitteln in der Leber

Selen (Natriumselenit)

Selen befindet sich im menschlichen Organismus überwiegend im Blut, Herz, Gehirn, den Nieren und der Leber. Selen bildet als Bestandteil wichtiger Enzyme gemeinsam mit den Vitaminen A, C und E eine Abwehr gegen schädliche Stoffwechselprodukte.

  • unterstützt Immunabwehr
  • unterstützt Entgiftungsfunktionen des Körpers und die Schilddrüsenfunktion
  • Schutz des DNAs
  • verstärkt die Wirkung von Vitamin E
  • als Bestandteil von Glutathionperoxidase (GPO) neutralisiert es freie Radikale
  • verbessert männliche Fruchtbarkeit

Zink

Zink ist an vielen biologischen Prozessen beteiligt. Es wird nur in geringen Mengen im Körper gespeichert, weshalb eine regelmässige Zufuhr über die Nahrung wichtig ist.

  • Antioxidans
  • unterstützt Immunabwehr, Wundheilung, Haarwachstum, Insulinspeicherung
  • reguliert als Cofaktor von mehr als 300 Enzymen den Auf- und Abbau von Kohlenhydraten, Lipiden, Proteinen und Nukleinsäuren
  • unterstützt den Vitamin A Stoffwechsel

Mineralstoffe

Mineralstoffe beinhalten lebensnotwendige Mengen- und Spurenelemente. Da der Körper sie nicht selber produzieren kann, müssen sie durch Nahrung aufgenommen werden. Sie sind Bausubstanzen für Körpergewebe und -flüssigkeiten und sind an verschiedenen Funktionen beteiligt (z.B. Reizleitung, Muskelkontraktion).

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe zählen nicht zu den essenziellen Nährstoffen, beeinflussen jedoch eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen im menschlichen Körper. Sekundäre Pflanzenstoffe finden sich in unserer täglichen Ernährung. Sie sind in Gemüse, Obst, Kartoffeln, Hülsenfrüchten, Nüssen sowie Vollkornprodukten enthalten.

Artemisinin

Artemisinin ist ein sekundärer Pflanzenstoff, der in Vietnam, China und Afrika zur Behandlung von Infektionen mit dem Malaria Erreger eingesetzt wird. Seine Wirkung wird durch den Kontakt mit Eisen freigesetzt, wo es zu einer chemischen Reaktion kommt und freie Radikale erzeugt werden. Diese greifen die Zellmembrane der Malariaparasiten an, reissen sie auseinander und vernichten so den Erreger.

  • zerstört Krebszellen
  • heilt Malariakranke

Ashwagandha

Ashwagandha ist eine Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse, die überwiegend in Indien, Pakistan und Afghanistan wächst. Bei uns ist sie bekannt als Winterkirsche oder Indischer Ginseng.

  • Antioxidans
  • wirkt beruhigend (gute Schlafqualität, tieferes Stressempfinden)
  • optimiert Gehirn- und Gedächtnisleistung
  • steigert Energielevel (erhöhte Ausdauer/ Leistungsfähigkeit)
  • schmerzlindernde Wirkung in Muskeln und Gelenke
  • reduziert Cortisol-Spiegel
  • fördert Mitochondrien

Astaxanthin

Astaxanthin findet sich in Algen, Fischen, Krustentieren und den Federn einiger Vögel.

  • Antioxidans
  • unterstützt Immunabwehr
  • entzündungshemmend
  • senkt Blutdruck, erweitert die Gefässe (Diabetes, Herz-Kreislauf-System)
  • Vorbeugung UV-Schäden am Auge
  • schnellere Regeneration von Skelettmuskeln nach dem Training
  • verbesserte Spermien-Qualität
  • umfangreichere Regeneration des Gehirns nach Schlaganfällen

Bilberry (Heidelbeerextrakt)

Frische Heidelbeeren gelten als „Superfood“, können aber bei übermässigem Konsum abführend wirken.

  • Antioxidans
  • entzündungshemmend (v.a. bei Entzündungen des Mund- und Rachenraums)
  • antimutagene, antimikrobielle und kappillarabdichtende Eigenschaften
  • unterstützt die Behandlung von Durchfallerkrankungen

Bio Aloe

Aus Aloe wurden bisher mehr als 200 verschiedene Inhaltsstoffe wie wasserbindende Glykosaminoglykane, Hydroxyanthracen-Derivate, Salicylsäure, Saponine, Enzyme sowie Vitamine und Mineralstoffe, identifiziert. Diese Inhaltsstoffe sind nur in geringen Mengen verfügbar, da die Pflanze zu 99% aus Wasser besteht.

  • unterstützt Immunabwehr: positive Wirkung bei Verdauungsstörungen, Pilzerkrankungen, Darmgesundheit
  • Wirkstoff Acemannan (Aloverose): positive Wirkung auf Darm, Gelenke, Knorpel, Bänder, Sehnen
  • enthält die Vitamine A, B, C, E
  • enthält Mineralstoffe und Spurenelemente (Chrom, Eisen, Natrium, Kalium, Calcium, Kupfer, Magnesium, Mangan, Zink)
  • enthält Hydroxyanthracenderivate oder Anthrachinone (Abführmittel)
  • Oxidansen und Amylasen: fördert Verdauung und Aufnahme von Makronährstoffen und beseitigt freie Radikale
  • entzündungshemmend
  • senkt Blutzucker (Diabetes)

Bioflavonoide (OPC)

Zu den wichtigsten Funktionen der Bioflavonoide gehört die Hemmung von Histaminausschüttung im Körper. Dies ist vor allem bei allergischen Reaktionen von grossem Interesse.

  • positiver Einfluss auf den Blutkreislauf, Herztätigkeit, Gedächtnisleistung
  • schützt gesundes Gewebe bei Bestrahlungen
  • hemmt die Vermehrung von Bakterien und Viren
  • senkt den Histaminspiegel (wichtig für Allergiker)
  • reduziert den Laktatspiegel in der Muskulatur und verbessert die Jodversorgung
  • antioxidative und entzündungshemmende Wirkung
  • verstärkt die Wirksamkeit und Bioverfügbarkeit von Vitamin C

Boswellia Serrata, Saccra, Caterii (Weihrauch)

Weihrauch, das Harz der Pflanze enthält den Wirkstoff Olibanum. Seit Jahrtausenden wird es in der indischen Medizin gegen Entzündungen verwendet. In Ägypten wurde es im Mumifizierungsprozess eingesetzt, im Orient war dessen Verbrennen eine Opfergabe an die Götter.

  • entzündungshemmend
  • schmerzstillend
  • immunregulierend
  • Alternative zu Kortisol
  • behandelt chronische Entzündungserkrankungen (Magen- und Darmerkrankungen, Gelenkentzündungen, Asthma)
  • hemmt Zellvermehrung und Wachstum von Tumorgewebe (Krebstherapie)
  • stärkt Geist und Verstand (persische Heilkunde)
  • wirkt gegen Angst- und Spannungszustände (Aromatherapie)

Äusserliche Anwendung:

  • heilt Abszesse und Hautentzündungen (Schuppenflechte)
  • trocknet und entkeimt Geschwüre (antiseptischen Adstringenz)
  • entspannt Haut und bekämpft Falten (Kosmetikindustrie)

Mögliche unerwünschte Nebenwirkungen:

  • Magen-Darm-Beschwerden
  • allergische Reaktionen

Multifaktorelle Wirkungsweise des Olibanums:

  • mehrere Enzyme können gleichzeitig gehemmt werden
  • fördert die Bildung körpereigener, entzündungshemmender Stoffe (Ankurbelung Immunsystem)

Cineol 1,8

Cineol wird aus Eukalyptusöl gewonnen, kommt aber auch in Thymian, Salbei und Teebaum vor.

  • entzündungshemmend
  • fördert die Durchblutung
  • schleimlösend: hemmt Neurotransmitter, die die Bronchien verengen
  • verbesserte Lungenfunktion (bei Atemwegserkrankungen)
  • Verwendung bei der Revision von Wurzelfüllungen (Zahnmedizin)

Mögliche unerwünschte Nebenwirkungen bei oraler Einnahme:

Curcumin / Kurkuma

Curcuma ist in Indien und Südostasien beheimatet und gehört zur Familie der Ingwergewächse. Es wird seit mehreren tausend Jahren als Gewürz und Heilmittel eingesetzt. Es besitzt verschiedene gesundheitsfördernde Eigenschaften:

  • Antioxidans
  • entzündungshemmend
  • stark galletreibend, antimikrobiell, anti-mutagen, krebsvorbeugend
  • hemmt die Synthese der entzündungsauslösenden Prostaglandine

Ginger

Ingwer enthält viele gesunde Inhaltsstoffe wie Mikronährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine. Ingwerwurzeln sind sogenannte «Alleskönner», die sowohl in der Küche als auch bei Erkrankungen Verwendung finden.

  • Antioxidans
  • unterstützt Immunabwehr
  • entzündungshemmend
  • antibakteriell
  • Einsatz bei rheumatischen Erkrankungen (Arthrose und Arthritis)
  • hemmt das Wachstum von Krebszellen bis zu deren Abtöten
  • beruhigt den Magen (unterdrückt Übelkeit und Erbrechen)
  • wohltuende Linderung bei Erkältungen/Grippe
  • Fatburner: stimuliert Fettverbrennung (Lipolyse) und Energieumsatz (höherer Kalorienverbrauch)
  • Alternative zu Insulin (senkt Blutzucker und Diabetesrisiko)
  • vermindert Plaque-Ablagerungen (Alzheimer/Demenz)
  • lindert Regelschmerzen (hemmt Freisetzung von Prostaglandinen)

Ginseng

Ginseng wird in der traditionellen chinesischen Medizin eingesetzt, wobei die verzweigte Wurzel der Panax Pflanze verwendet wird.

  • stärkt Gehirnleistung und Konzentrationsfähigkeit
  • hilft in Stresssituationen, bei Müdigkeit und Schwäche
  • vorbeugende Wirkung von Demenzerkrankungen wird vermutet

Melaleuca (alternifolia)

Teebaumöl kommt traditionell aus Neuseeland und Australien. Die Aborigines nutzten es, um verletzte Krieger vor Infektionen zu schützen und Bauchschmerzen zu behandeln.

  • antibakterielle Wirkung
  • wirkt gegen Hautprobleme (Akne, Pickel, Pilzkrankheiten, Herpes, Warzen, Mückenstiche)
  • hilft bei Atemwegserkrankungen, Erkältungskrankheiten, Rheumakrankheiten
  • hilft gegen Verspannungen, Verletzungen, Zerrungen
  • unterstützt Schmerzbehandlungen

OPC (Traubenkernextrakt)

Im Rotweinextrakt enthaltene oligomere Proanthocyanidine (OPC) ist eine besonders wirksame Mischung aus antioxidativen Bioflavonoiden.

  • starkes Antioxidans: gleichwertig wie die vielfache Wirkung von Vitamin C und E
  • Gefäss schützende Wirkung
  • entzündungshemmend
  • senkt Blutdruck
  • pegelt überhöhte LDL-Cholesterinwerte

Quercitin

Quercitin ist ein sekundärer Pflanzenstoff, der ähnliche Eigenschaften wie oligomere Procyanidine (OPC) aufzeigt:

  • mildert Allergie-Symptome
  • endzündungshemmend
  • senkt Blutdruck
  • fördert Durchblutung
  • verringert/verhindert Organ schädigende Diabetes-Komplikation (grauer Star)
  • beschleunigt die Heilung verschiedener gutartiger Geschwüre

Resveratrol

Resveratrol ist eine organische Verbindung, der durch seinen Zusammenhang mit dem französischen Paradoxon bekannt geworden ist.

  • Antioxidans
  • Anti-Aging
  • entzündungshemmend
  • verbesserte Insulinsensibilität (Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen)
  • Anti-Krebs-Wirkung
  • positiver Einfluss auf die Gefässgesundheit
  • senkt Blutdruck
  • positive neurologische Wirkung (Alzheimer, Anti-Depressiva)

Mögliche Nebenwirkungen bei übermässigem Konsum:

  • Übelkeit
  • Blähungen
  • Durchfall
  • Bauchschmerzen

Rutin

Rutin ist eine chemische Verbindung aus Quercetin und dem Zuckermolekül Rutinose. Es ist ein sekundärer Pflanzeninhaltsstoff, der zur Gruppe der Flavonoide gehört.

  • starkes Antioxidans
  • unterstützt Immunabwehr
  • blutverdünnend (kardiovaskuläres System)
  • entzündungshemmend
  • verringert das Risiko für Thrombosen
  • krampflösende Wirkung bei Epilepsie
  • senkt Cholesterinspiegel
  • senkt Augeninnendruck
  • schützt gastrointestinales System
  • positive Wirkung bei der Behandlung von Alzheimer

Schwarzkümmel

In der arabischen und asiatischen Welt werden Schwarzkümmelöl und -samen sowohl als Würzmittel als auch als traditionelles Heilmittel verwendet. Die wichtigsten Wirkstoffe in Schwarzkümmel sind Thymochinon und Thymohydrochinon. Das Öl wird für folgende Behandlungen und Vorbeugungen verwendet:

  • Antioxidans
  • unterstützt Immunabwehr
  • entzündungshemmend
  • antibakteriell, antifungal, antiparasitär, antiallergisch
  • Bronchien erweiternd (Asthma, Bronchitis)
  • Blutdruck senkend (Diabetes)
  • Durchfallerkrankungen
  • schmerzlindernd (Kopf- und Rückenschmerzen)
  • Hauterkrankungen
  • Rheuma
  • antikarzinogen (Brust-, Darm-, Lungen-, Haut- und Bauchspeicheldrüsenkrebs)

Mögliche unerwünschte Nebenwirkungen bei Überdosierung:

Silymarin

Silymarin ist ein pflanzlicher Wirkstoff aus der Mariendistel.

  • Antioxidans: neutralisiert erhöhten Schadstoff- bzw. Radikalbelastung
  • entzündungshemmend
  • unterstützt die Leber beim Abbau von Giften und Alkohol
  • zellstabilisierende Wirkung, Minderung Allergiesymptome
  • fördert die Neuentstehung von Leberzellen sowie ihre Regenerationsfähigkeit

Wacholder

Wacholder zählt zur Familie der Cypressengewächse und ist in Europa, Nordamerika und Asien beheimatet. Jedoch kann der Wacholder nur in durchgängig warmen und heissen Klimazonen sein ätherisches Öl bilden, das die medizinische Heilkraft besitzt.

  • behandelt Magen-Darm-Beschwerden
  • fördert die Durchblutung (Arthrose, Arthritis, Gicht und Muskelerkrankungen)
  • schnellere Verdauung (Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl oder Blähungen)
  • harntreibende und entwässernde Wirkung
  • schmerzlindernde und entkrampfende Wirkung (Blasenentzündungen)
  • behandelt Rheumabeschwerden

Mögliche unerwünschte Nebenwirkungen:

  • Nierenreizungen oder Nierenschäden bei zu hoher Dosierung oder Einnahme über einen längeren Zeitraum
  • Bei äusserlicher Anwendung können allergische Hautreaktionen auftreten

Xanthohumol und Isoxanthohumol (Hopfen-Extrakt)

Xanthohumol ist eine phenolische Verbindung, die 200-mal stärker ist als Resveratrol (Rotwein). Bier ist das einzige Lebensmittel, das Xanthohumol enthält.

  • Antioxidans
  • zellstärkende, chemopräventive Eigenschaften
  • erleichtert den Schlaf und verbessert die Schlafqualität
  • beruhigt Reizbarkeit (Nervosität, Unruhe, Anspannung)
  • positive Wirkung auf hormonelles Gleichgewicht (reduziert Hitzewallungen, Beschwerden in der Menopause)
  • senkt Cholesterinspiegel im Blut

Aminosäuren

Aminosäuren sind lebenswichtig für den Organismus und nehmen in unserer Ernährung eine fundamentale Bedeutung ein, vor allem weil der menschliche Körper sie nicht selbst produzieren kann.

Für die Verdauung wird Protein aus der Nahrung in einzelne Bausteine, sogenannte Aminosäuren, zerlegt. Dadurch werden sie zu Bausteinen in der Proteinbiosynthese des Körpers, zum Beispiel für Muskelfasern oder Zellbestandteile. Aminosäuren werden nicht nur als Nahrungsergänzungsmittel sondern auch in der Kosmetik, in Hautpflegemitteln und Shampoos verwendet.

L-Arginin

Arginin ist an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt, unter anderem am Knochen- und Fettstoffwechsel.

  • unterstützt Immunabwehr
  • unterstützt die Wundheilung
  • reguliert die Gefässspannung bzw. -weite und verhindert ein Verklumpen der Blutplättchen (Thrombozytenaggregation)
  • unterstützt die Ammoniak-Entgiftung (Harnstoffzyklus in der Leber)

Carnosin

Carnosin besteht aus den Aminosäuren Beta-Alanin und Histidin. Es ist ein natürlicher Bestandteil tierischer und menschlicher Zellen, vor allem der Gehirn- und Muskulaturzellen.

  • wasserlösliches Antioxidans: verhindert schädliche Wirkungen von Zellverbindungen
  • Schutz vor Glykosilierung von Zellbestandteilen (Hautalterung, grauer Star)

L-Citrullin

Citrullin ist eine nicht-essentielle Aminosäure, die in Lebensmitteln vorkommt (Wassermelone) und die der Körper selber produzieren kann. L-Citrullin bildet die Vorstufe von L-Arginin.

  • wichtig beim Abbau von Proteinen im Körper
  • bestimmt die Gefässregulation der Blutgefässe mit (Blutdruck), bessere Durchblutung
  • steigert Energielevel (erhöhte Ausdauer/ Leistungsfähigkeit)

L-Cystein

Cystein entsteht in der Leber aus Methionin und gehört zum Tripeptid Glutathion.

  • Antioxidans
  • entgiftend
  • zellschützend
  • hilft bei infektiösen Bronchialerkrankungen

L-Glutamin

Glutamin ist eine lebenswichtige Aminosäure, die am Aufbau und Erhalt der Muskelmasse beteiligt ist.

  • verbessert mentale Fitness
  • liefert Energie für Immunsystem und Verdauungsarbeit
  • unterstützt Ammoniak-Entgiftung im zentralen Nervensystem
  • verantwortlich für Wassereinlagerung in den Zellen, das Zellvolumen wird bei körperlicher Belastung vergrössert und die Protein- und Glykogenbildung gefördert
  • unterstützt Muskulatur Aufbau und verhindert aktiv deren Abbau
  • unterstützt die körperliche Regeneration während des Schlafes

Glutathion

Glutathion beinhaltet die drei Aminosäuren Glutaminsäure, Cystein und Glycin. Es ist in fast allen Zellen in hoher Konzentration vorhanden und gehört zu den wichtigsten antioxidativen Stoffen im Organismus.

  • Antioxidans
  • Funktion als Transportmolekül, um Aminosäuren in die Zellen zu tragen
  • Steuerung der Zellteilung und der Reparaturgene
  • Schutz vor Strahlungsschäden
  • Fähigkeit Vitamin C und E zu regenerieren
  • fördert den Aufbau der Darmschleimhaut und schützt diese
  • stärkt den Leberstoffwechsel
  • unterstützt die Zellentgiftung

Glycin

Wegen seinem süssen Geschmack wird Glycin als Geschmacksverstärker in Lebensmitteln verwendet.

  • notwendig für ein gesundes Bindegewebe
  • hilft bei Entgiftungsreaktionen in der Leber
  • unterstützt die körpereigene Produktion von Kreatin

8 L-Histidin

Histidin zählt zu den semi-essentiellen Aminosäuren. Es ist an der Bildung von Proteinen beteiligt und beeinflusst einige Stoffwechselreaktionen des menschlichen Körpers. L-Histidin wird vom Organismus nur in geringen Mengen gebildet, weshalb es über die Nahrung aufgenommen werden muss.

  • unterstützt Immunabwehr
  • unterstützt die Wundheilung
  • senkt Blutdruck
  • wirkt entspannend auf die Blutgefässe (Abbau Hypertonie, Schutz vor Arteriosklerose und Herzinfarkt)
  • unterstützt die Behandlung von chronischer Niereninsuffizienz
  • in Kombination mit Zink wird die Dauer einer Viren- oder Bakterieninfektion minimiert

5-Hydroxytryptophan

5-HTP ist die «pflanzliche Schwester» von L-Tryptophan und kommt in der ostafrikanischen Schwarzbohne (Griffonie simplicifolia) vor. 5-HTP kann die Blut-Hirnschranke durchdringen und wirkt schneller und effizienter als Tryptophan.

  • unterstützt die Proteinsynthese
  • wichtige Rolle im Zentralnervensystem: Vorstufe des «Glückshormons» und Neuro-transmitters Serotonin und des Epiphysenhormons Melatonin
  • reguliert Schlaf-Wach-Rhythmus, Stimmungslage, Appetitkontrolle, Stresstoleranz, Schmerzwahrnehmung

L-Isoleucin

Isoleucin wird in der Muskulatur gespeichert und metabolisiert, d.h. es wird durch körpereigene Enzyme um- bzw. abgebaut.

  • anabole und katabole Eigenschaften: zentrale Rolle im Muskel- bzw. Protein-stoffwechsel
  • Energielieferant
  • verbessert die psychische Belastbarkeit

Kreatin

Kreatin ist keine klassische Aminosäure, sondern ein verwandtes Guanidin. In Form von Kreatinphosphat ist Kreatin Energiespeicher und charakteristischer Bestandteil der Skelettmuskulatur.

  • wichtig für den Energiestoffwechsel der Herzmuskulatur, zentralen Nervensystems, Spermien
  • verhindert die Bildung von Ketonkörpern (Diabetiker und Leistungssportler), die bei der Energiegewinnung entstehen können, wenn körpereigenes Protein abgebaut wird
  • fördert die Regeneration des Körpers nach sportlichen Leistungen

L-Leucin

Leucin spielt im Energiehaushalt des Muskelgewebes sowie bei deren Aufbau und Erhalt eine zentrale Rolle.

  • unterstützt die Proteinsynthese in Muskulatur und Leber
  • hemmt Muskelprotein-Abbau
  • fördert Heilungsprozesse
  • Energielieferant
  • unterstützt die Stabilisierung des Blutzuckerspiegels

L-Lysin

Lysin wird für den Muskelaufbau und den Aufbau von anderen Aminosäuren benötigt. Sie ist am Knochenwachstum, der Zellteilung und der Wundheilung beteiligt.

  • wichtig für Kollagen- und Elastin-Biosynthese
  • wichtig für Stickstoffbilanz bzw. Carnitin-Biosynthese
  • wichtig für Knochenwachstum und Kalziumstoffwechsel
  • wichtig für Hormonstoffwechsel
  • unterstützt die Heilung bei Herpes-Infektionen

L-Methionin

Methionin ist eine schwefelhaltige essentielle Aminosäure.

  • Biosynthese von Proteinen, Carnitin, Phospholipiden, Kreatin, Nukleinsäuren, Neurotransmittern, Melatonin (Tag-Nacht-Steuerungshormon)
  • unterstützt die Homocystein-Entgiftung
  • reduziert durch Alkohol oder Medikamenteneinnahme verursachte Zellschäden
  • Muskelaufbau (Sportler)
  • fördert Wundheilung
  • senkt Histaminspiegel (Allergiker)

L-Ornithin

Ornithin gehört nicht zu den klassischen Aminosäuren, sondern ist ein Spaltprodukt von Arginin und organischer Säure.

  • unterstützt die Leber-Entgiftung
  • hilft Hormone freizusetzen: Glukagon, Insulin, Prolaktin, Wachstumshormon
  • Muskulatur aufbauend (anabol)
  • stabilisierende Wirkung auf Spermien

L-Phenylalanin

Phenylalanin ist eine essentielle aromatische Aminosäure und eine Vorstufe von Tyrosin.

  • wichtig bei der Biosynthese der Schilddrüsenhormone Thyroxin und Trijodthyronin
  • wichtig bei Synthese von Neurotransmittern und Endorphinen («Glückshormonen»)
  • wirkt gegen Depressionen (Antidepressiva)
  • Schutz gegen Schadstoffe von UV-Strahlung

Prolin

Prolin ist eine proteinogene Aminosäure, d.h. sie wird zur Bildung von Proteinen herangezogen. Prolin kann vom menschlichen Körper aus der Aminosäure Glutamat selbst hergestellt werden.

  • wichtig für den Aufbau von Sehnen, Knochen, Gelenken (Kollagenbiosynthese)
  • Energiegewinnung und Leistungserhalt der Muskulatur bei Blutglukose Knappheit
  • wirkt gegen Gefässablagerungen

Taurin

Taurin ist eine organische Säure mit einer Aminogruppe, aber keine Aminosäure im klassischen Sinn. Cystein wird im Körper zu Taurin, welches Bestandteil von Taurochol- und Taurodesoxycholsäure (Gallensäuren) ist.

  • Antioxidans
  • Funktion als Neurotransmitter
  • reguliert Herzschlag und Blutdruck

L-Threonin

Threonin ist eine noch wenig erforschte Aminosäure. Bekannt sind seine Funktionen im Immunsystem, bei der Blutgewinnung, als Bestandteil vieler Enzyme und Hormone sowie im Harnsäure-Stoffwechsel.

  • unterstützt Immunabwehr
  • fördert die Durchblutung
  • Energiegewinnung bei körperlicher Belastung (Sport)

L-Tryptophan

Tryptophan wird zur Behandlung von Schlafstörungen verwendet. Es dient dazu, das Einschlafen zu erleichtern. Kakaobohnen enthalten Tryptophan, was der Schokolade eine stimmungsaufhellende Wirkung gibt.

  • unterstützt die Proteinsynthese
  • wichtige Rolle im Zentralnervensystem: Vorstufe des «Glückshormons» und Neuro-transmitters Serotonin und des Epiphysenhormons Melatonin
  • reguliert Schlaf-Wach-Rhythmus, Stimmungslage, Appetitkontrolle, Stresstoleranz, Schmerzwahrnehmung

Mögliche unerwünschte Nebenwirkungen:

  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Lichtempfindlichkeit
  • niedriger Blutdruck

L-Tyrosin

Tyrosin entsteht im Stoffwechsel aus Phenylalanin. Im Nebennierenmark werden aus Tyrosin die Neurotransmitter Adrenalin und Noradrenalin gebildet. Auch die Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) bilden sich aus Tyrosin-Untereinheiten.

  • stimmungsaufhellende Wirkung, da Ausgangsstoff für Neurotransmitter (Antidepressivum)

L-Valin

Valin kommt in allen wichtigen Proteinen vor. Valin spielt wie Isoleucin und Leucin eine wichtige Rolle im Muskel- und Proteinstoffwechsel.

  • unterstützt Immunabwehr
  • unterstützt Nervenfunktionen
  • Energiegewinnung (im arbeitenden Muskel)

Fette

Der menschliche Körper braucht Makronährstoffe in verhältnismässig grossen Mengen, da sie Energie-lieferanten des Organismus sind. Zu ihnen zählen Kohlenhydrate, Eiweisse und Fette.

Glycyrrhizin

Glycyrrhizin oder Glycyrrhizinsäure ist ein Saponin und Triterpenoid, das in der Wurzel der Süssholzpflanze (Glycyrrhiza glabra) vorkommt. Das Glycosid wird zur Herstellung von Lakritz verwendet und schmeckt ca. 50 mal süsser als Rohrzucker.

  • Antioxidans
  • entzündungshemmend
  • hilft bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre
  • hilft bei Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden
  • Einsatz als leberwirksamer Tee
  • hilft bei Atemwegsentzündungen (Husten und Bronchialkatarrh)
  • antivirale, antibakterielle und antiulzerogene Wirkung (Viren und Geschwüre)
  • sekretolytisch-expektorierend, antiphlogistisch und spasmolytisch Wirkungen

Mögliche unerwünschte Nebenwirkungen bei übermässigem Konsum:

  • Einfluss auf den Kortisolspiegel
  • steigert Blutdruck und erhöht Blutvolumen
  • Wassereinlagerungen
  • Kaliumverlust
  • Hypokaliämie, Hypernatriämie oder eine metabolische Alkalose (sog. Pseudo-Conn-Syndrom)
  • Angioödem (Schwellung der Dermis, Subkutis oder Submukosa)
  • Muskeleiweiss im Urin

Das Risiko für Nebenwirkungen ist erhöht bei bestehenden Leber- oder Nierenerkrankungen, Bluthochdruck und Kaliummangel.

Glycyrrhizin und Schwangerschaft:

  • erhöhter Frühgeburtsrisiko
  • Störungen der kognitiven Fähigkeiten von Neugeborenen
  • Intelligenzdefekte
  • Symptome einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS)

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes und wichtig bei der Zellproliferation, Zellmigration und Metastasenbildung bei einigen Krebserkrankungen.

  • wasserbindende (hydratisierende), gelbildende, viskoelastische Eigenschaften (trockene Augen, Arthrosen)
  • fördert die Wundheilung
  • entzündungshemmende und entzündungsfördernde Eigenschaften
  • Verwendung in der Faltenbehandlung, Lippenvergrösserung und Volumenauffüllung

Mögliche unerwünschte Nebenwirkungen:

  • lokale Reaktionen
  • Überempfindlichkeitsreaktionen

Bei Injektionen können folgende Nebenwirkungen auftreten:

Linolsäure

Linolsäure ist eine zweifach ungesättigte Fettsäure, die zur Gruppe der Omega-6-Fettsäuren gehört. Sie ist Bestandteil von fetthaltigen Lebensmitteln und nicht mit Linolensäure zu verwechseln. Linolsäure ist ein essentieller Nährstoff und muss mit der Nahrung aufgenommen werden. Wirkungen bei äusserlicher Anwendung:

  • hilft gegen Hautreizung von aussen (irritativer Kontaktdermatitis)
  • hilft bei chronischer Lichtschädigung der Haut
  • bildet Altersflecken zurück

Melatonin

Melatonin ist ein Hormon der Epiphyse des Gehirns. Ein niedriger Melatonin-Spiegel kann Schlafstörungen verursachen.

  • reguliert Schlaf-Wach-Rhythmus
  • lindert Jet-Lag-Symptome, Schlafstörungen (allgemein, altersbedingt, Schichtarbeit)
  • senkt Augeninnendruck (Behandlung grüner Star)

MSM (Methyl-Sulfonyl-Methan)

MSM, auch Schwefeldonator genannt, ist natürlich vorkommender organischer Schwefel. Der Schwefelgehalt in den Gelenken nimmt altersbedingt ab, weshalb MSM in chondroprotektive Therapien eingesetzt wird. MSM wird bei Gelenkerkrankungen wie Arthrosen und bei entzündlichen Erkrankungen verwendet.

  • Antioxidans
  • immunmodulierend
  • entzündungshemmend
  • Schutz der Gelenkknorpel
  • antitumorale Eigenschaften

Nachtkerzenöl

Das Nachtkerzenöl wird aus den Samen der Nachtkerze gewonnen. Es enthält einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren: Linolsäure und γ-Linolensäure.

  • unterstützt die Behandlung von atopischen, ekzematösen und juckenden Hauterkrankungen (atopischen Dermatitis, Neurodermitis)
  • hilft gegen erhöhten Blutfettwerten
  • Anwendung in der Herstellung von Körperpflegemitteln und Kosmetika

Mögliche unerwünschte Nebenwirkungen:

  • Übelkeit
  • Verdauungsstörungen
  • Durchfall
  • Kopfschmerzen
  • in seltenen Fällen allergische Reaktionen

Omega 3, Omega 369 (Camelina-Öl), DHA (Docosahexaensäure), EPA (Eicosypenteaensäure)

Omega-3-Fettsäuren gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sie sind in vielen Lebensmitteln, vor allem in bestimmten fetthaltigen Seefischsorten enthalten.

  • reguliert Blutdruck und Blutfettwerte
  • senkt Krebsrisiko
  • senkt Herzinfarkt Risiko
  • positive Auswirkung auf den Melatoninspiegel (Stimmungsschwankungen, Schlaf-wach-Rhythmus)
  • wichtig für das Gehirn und die Konzentration (Intelligenz fördernd)
  • allgemeines Wohlbefinden

Propolis

Das Wirkstoffgemisch Propolis ist ein Bienenprodukt, auch Bienenkittharz genannt. Im alten Ägypten wurde es zur Einbalsamierung von Mumien verwendet. In der Antike war es ein beliebtes Mittel zur Wundversorgung. Die Zusammensetzung des Bienenprodukts variiert je nach Standort des Bienenstocks, Region, Jahreszeit und Pflanzenangebots und beeinflusst entscheidend seine Wirkung.

  • Antioxidans
  • unterstützt Immunabwehr
  • antibiotische Wirkung gegen krankheitserregende Bakterien
  • entzündungshemmend
  • fördert die Wundheilung (äusserliche Anwendung)
  • antidepressive Wirkung

Mögliche Nebenwirkungen, vor allem bei gegen Bienen- bzw. Wespen-Stiche, Honig und Gelée Royale allergische Menschen:

  • Hautrötung
  • Schwellungen
  • juckende Ausschläge

Practice: Alle Beschreibungen beschreiben die Themen beispielhaft oder können die Praxiserfahrung aus Sicht einer Organisation abbilden. Die Dokumente sind unverbindliche Empfehlungen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Diese Dokumente haben nach dem Druck oder als Download keine Aktualität mehr.

MARESANA ist Herausgeber, muss aber nicht Verfasser sein.